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Elektrosmog
von A bis Z
Energieversorgungsnetz
Um alle Menschen mit Energie zu versorgen, gibt es in Deutschland ein gut ausgebautes Stromversorgungsnetz. Es beginnt mit den Kraftwerken, in denen aus Kohle oder durch Radioaktive Strahlung elektrische Energie gewonnen wird. Diese wird dann bis in die einzelnen Haushalte verteilt. In Deutschland wird für die Versorgung mit elektrischer Energie Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz eingesetzt. Das Höchstspannungsnetz mit Spannungen von 220 kV und 380 kV wird zur Übertragung großer Leistungen über große Entfernungen eingesetzt. Das Hochspannungsnetz mit Spannungen von 60 kV bis 110 kV überträgt den Strom von Höchstspannungs- Umspannwerken zu den Verbrauchsschwerpunkten, zum Beispiel der Großindustrie und des Schienenverkehrs. Hierfür werden in der Regel Hochspannungsleitungen benutzt. Das Mittelspannungsnetz mit Spannungen von 1 kV bis 50 kV übernimmt die weitere Verteilung zu den Transformatorstationen in Gemeinden und bei Großabnehmern, zum Beispiel der Industrie. Das Niederspannungsnetz mit Spannungen kleiner 1 kV bringt den Strom in die Haushalte und die Büros. Für das Niederspannungsnetz werden im städtischen Bereich überwiegend Erdkabel verwendet.